Dieser unscheinbare Tee überrascht mit einer schweren Süße und einem Umami-Geschmack. Im cremigen Aufguss sind Kakao und eine mineralische Würze erkennbar. Der Kultivar «Kirari 31» wurde speziell für die Region Miyazaki gezüchtet. Er ist mit der Sae Midori verwandt und eignet sich besonders gut für die Herstellung von edlem Kabusecha. Der Name «Kirari» beschreibt ein klar leuchtendes, funkelndes Licht.
Harukis Urgrosseltern arbeiteten Anfang des 20. Jahrhunderts in einer Teefabrik in Shizuoka, in der die Verarbeitung noch vollständig von Hand erfolgte. Als die Weltwirtschaftskrise die Teeexporte einbrechen liess, mussten viele Teefabriken ihre Arbeiter entlassen. Auch Harukis Urgrosseltern verloren ihre Anstellung, zogen nach Miyazaki und bauten dort erfolgreich einen Teegarten mit eigener Produktion auf.
Zubereitung
1–2 Teelöffel / 200ml 65–70 °C / 60 Sek. (2 .– 4. Aufguss je 10 Sek.)